Informationsveranstaltung über das Gründungscoaching in Deutschland.

Gefördert werden Coachingmaßnahmen zu allen wirtschaftlichen, finanziellen und organisatorischen Fragen zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit von Existenzgründern im Bereich der gewerblichen Wirtschaft (Handel, Handwerk, Industrie, Gast- und Fremdenverkehrsgewerbe, Handelsvertreter und –makler, sonstiges Dienstleistungsgewerbe, Verkehrsgewerbe) und von Angehörigen Freier Berufe, sofern ihr überwiegender Geschäftszweck nicht auf die entgeltliche Unternehmensberatung ausgerichtet ist.

Der Beginn der selbstständigen Tätigkeit des Existenzgründers (Gründung, Unternehmensübernahme, tätige Beteiligung, jeweils mit Geschäftsführungsfunktion, durch Gewerbean- oder -ummeldung, Handelsregistereintrag etc.) muss erfolgt sein und darf zum Zeitpunkt der Antragstellung nicht länger als 5 Jahre zurückliegen. Existenzgründer/innen aus der Arbeitslosigkeit erhalten im Rahmen dieses Programms im ersten Jahr eine besondere Förderung, sofern an sie im ersten Jahr der selbstständigen Tätigkeit ein Gründungszuschuss (§57 SGB III), Einstiegsgeld (§ 16 Abs.2 Satz 2 und § 29 SGB II), Regelleistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts (§ 20 SGB II) oder sonstige weitere Leistungen (§ 16 Abs. 2 Satz 1 SGB II) zur Aufnahme einer selbständigen Tätigkeit erbracht werden oder wurden. Die Veranstaltung informiert über die Förderbedingungen des Gründercoachings und zeigt die Wege zur Erlangung des Zuschusses auf. Anschließend besteht Gelegenheit zu weitergehenden Gesprächen mit den anwesenden Experten vom RKW Hessen, mit Gründungsberatern aus dem Kreis Groß-Gerau und mit Bankenvertretern.