Welches Ziel hat das Darlehen?
Mit dem StartGeld sollen Gründer mit geringem Investitionsvolumen unterstützt werden, die Schwierigkeiten haben, eine Hausbank zu finden. Die KfW Mittelstandsbank möchte mit dem StartGeld den Hausbanken verstärkt Anreize bieten, auch kleine Gründungsvorhaben zu begleiten.

Wer wird gefördert?
Das Programm unterstützt Gründerinnen und Gründer mit geringem Finanzierungsbedarf (maximal 50.000 EUR), die sich im Bereich der gewerblichen Wirtschaft oder als Angehörige der Freien Berufe einschließlich der Heilberufe
selbstständig machen. Hierbei kann es sich auch zunächst um einen Nebenerwerb handeln. Die Gründung kann in Form der Neuerrichtung oder des Erwerbs eines Betriebes oder durch Übernahme einer tätigen Beteiligung (mit Geschäftsführungsbefugnis) erfolgen. Gefördert werden auch kleine Unternehmen im Bereich der gewerblichen Wirtschaft und der Freien Berufe mit bis zu höchstens 100 Beschäftigten

Was wird finanziert?
• Sachinvestitionen (z.B. Betriebs- und Geschäftsausstattung, Kosten für Umbau und Renovierung)
• Warenlager
• Betriebsmittel

Die Gründungen können zunächst auch als Nebenerwerb erfolgen. Der Antragsteller darf jedoch nicht bereits selbstständig sein. Da es sich um eine spezielle Förderung für kleine Investitionsvorhaben handelt, ist es auf einen Investitionsund Finanzierungsbedarf von max. 50.000 EUR beschränkt. Wichtig: Eine Kombination mit anderen KfW-Mittelstandsbankprodukten ist nicht möglich!

Wann und wo werden die Darlehen beantragt?
Der Kreditantrag muss immer vor Beginn des Vorhabens (z.B. erster verbindlicher Auftrag, Abschluss eines Kaufvertrages) gestellt werden, denn Umschuldungen und Nachfinanzierungen sind nicht möglich. Sprechen Sie also so früh wie möglich mit Ihrer Bank über den Kredit der KfW Mittelstandsbank. Das Antragsformular erhalten Sie bei Ihrer Bank.